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Konzeption der städtischen Kindertagesstätte
Vienenburg
Die städtische Kindertagesstätte
besteht seit Mitte der 50er Jahre.
Unser Gebäude und der Garten sind ursprünglich nicht als Kindertagesstätte
konzipiert worden. Die Liegenschaft
war Privatbesitz und gehörte zur ehemaligen Zuckerfabrik in Vienenburg und wurde
als Wohnraum genutzt.
Nach dem zweiten Weltkrieg begann die Nutzung als Kindergarten, zunächst nur im
Erdgeschoss. Die Betreuung
der Kinder lag in den Händen von Nonnen.
Mitte der fünfziger Jahre übernahm die Stadt Vienenburg die Einrichtung und
stellte die Kindergärtnerinnen
ein. Versorgen und beschäftigen der Kinder waren damals die zentralen Aufgaben.
Im Dachgeschoss war noch
eine Wohnung die privat genutzt wurde. Nach und nach wurde die Einrichtung
ausgebaut und erweitert und seit
den 80ziger Jahren wurde sie ausschließlich als Kindergarten genutzt. 1994 wurde
ein Hort für schulpflichtige
Kinder angeboten.
So dass wir heute auf eine lange Geschichte zurück blicken. Diese lässt uns auf
einen großen Schatz an
Erfahrungen und Weiterentwicklungen zurückblicken. Dies gibt uns die Substanz,
um in der sich heute
immer schneller wandelnden Umwelt, verbunden mit einem hohen Maß von
Anforderungen an Kind und
Familien in unserer Arbeit gelassen zu agieren, zu reagieren und
lösungsorientiert und ressourcenorientiert
zur Seite zu stehen. Kurz unseren Bildungsauftrag bedürfnisorientiert
umzusetzen.
Alle Kinder unabhängig ihres Geschlechtes, ihrer Nationalität, ihrer Religion,
ihres gesellschaftlichen Ansehens,
ihrer Bildung und ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse finden hier einen Rahmen,
welcher ihnen mit einem
Erziehungsstil geprägt von Toleranz, Wertschätzung, und Empathie begegnet. Die
Beziehungen basieren
auf Einfühlsamkeit und Gewaltfreiheit. Anderssein wird unter dem Aspekt der
Vielfältigkeit und damit verbunden
der Erweiterung des Lernschatzes begriffen.
Mit dem Wissen, dass Kinder und Familien sich unterscheiden und einen Anspruch
darauf haben ihre
besonderen kulturellen, ethnischen und religiösen Traditionen (und den damit
verbundenen individuellen
Lebensstil und den daraus entstehenden Bedürfnissen respektiert und gefördert zu
werden) besteht das Ziel
darin, jedes Kind in seinen Stärken und Kompetenzen zu sehen, und darauf
aufbauend seine Talente zu fördern.
Das positive Menschenbild was dieser Grundhaltung zu Grunde liegt geht weiter
davon aus, dass Eltern die
ersten Erzieher und so die ersten Experten in der Erziehung ihrer Kinder sind.
Mit dem Bewusstsein, dass erst
gute Förderung der Kinder möglich wird wenn ganz bewusst an den Stärken der
Eltern angeknüpft wird, wird mit
den Eltern eine so genannte Erziehungspartnerschaft eingegangen. Es entsteht
daher ein Klima der Kooperation,
des Austausches und der wechselseitigen Anregung.
Unser pädagogisches Agieren wird
geleitet durch den situativen Ansatz. Dies bedeutet, dass wir die
aktuellen Themen bzw. das was die Kinder gerade beschäftigt aufgreifen und damit
arbeiten und unsere Ziele
bzw. Lerninhalte formulieren. So entstehen teilweise, neben den Gruppenprojekten,
große Projekte
(Hausübergreifend) welche sich dann mehrere Wochen hinziehen können.
Die kindlichen Bedürfnisse
stehen bei uns im Mittelpunkt unseres pädagogischen Handelns. So dass wir
dem kindlichen Bedürfnis nach Bewegung einen großen Stellenwert in unserer
Arbeit einräumen. Bewegung ist für
uns Leben, Ausdruck von Lebensfreude und Bildung (aktives Aneignen von
Lebenswelt). Daneben stehen bei uns
die Wahrnehmung mit allen Sinnen und die Befriedigung von kindlicher Neugier
ganz oben in unserem Agieren.
Wir möchten die kindliche Neugierde und Wissbegierde nutzen und den Kindern die
Freude am Lernen erhalten.
Kurz: Unsere Arbeit knüpft an den Stärken der Kinder an und fördert die
Selbstkompetenz, Sozialkompetenz
und Sachkompetenz eines jeden einzelnen Kindes.
Um unserem hohen Anspruch an
Bedürfnisorientierung und damit verbunden die Umsetzung des
Bildungsauftrages gerecht zu werden, sind wir selber bedacht in Bewegung zu
bleiben. Für alle
Mitarbeiterinnen werden regelmäßig interne und externe Fortbildungen angeboten.
Vorbereitungs- und Verfügungszeiten, Pausen und regelmäßige Dienstbesprechungen
sowie
Fallbesprechungen gewährleisten gute fachliche Qualifikation auf hohem und stets
neuestem Niveau.
Aktuell haben wir gerade das Zertifikat Naturkindergarten erhalten
(lesen
sie dazu näheres auf der
entsprechenden Link).
Unser Konzept kann bei uns auf der Osterwiecker Straße gern
eingesehen und gelesen werden.
Inhalt des Konzeptes
-
Unsere Einrichtung stellt sich vor
-
Besonderheiten unserer Einrichtung
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Veränderte Kindheit
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Bewegung
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Aufgaben und Ziele unserer Einrichtung
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Das Spiel
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Raumgestaltung
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Unsere Arbeit mit den Kindern
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Unser Verständnis und Verhältnis zum Kind
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Der Hort
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Umgestaltung unseres Außengeländes
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Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
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Zusammenarbeit mit der Grundschule
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Öffentlichkeitsarbeit
Den schriftlichen Ausführungen liegt eine Power Point
Bildschirmpräsentation bei.
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